Satire schlägt Extreme
»Endlich mal wieder eine Satire. Ich liebe Sprachwitz und Ironie! Und nichts provoziert politische Extreme mehr als die Satire, nämlich genau dann, wenn die politischen Außenflanken sich – in ihrem als historischen Auftrag angesehenen Agieren – nicht ernst genommen fühlen. Es ist herrlich, wenn sie ins lächerliche gezogen wird, ja, wenn die Extremen in dieser extremen Form erkennen müssen (falls sie intellektuell dazu überhaupt in der Lage sind), wie sie auf die Welt wirken. Mauris Blandit hat uns dazu ein wunderbares Beispiel über die (vor allem) Rechtsextremen geschenkt. Ob Wutbürger, Neonazis, Querdenker, Reichsbürger oder einfach auch der biedere „Otto-Normalbürger“, durch ihre Vor- und Pauschalurteile haben sie es alle hier ins Buch geschafft. Dazu betreibt er ein kurzweiliges Jonglieren mit deren in Klischees betoniertem Denken. Eine Sammlung der vielen Auswüchse dieser Szene der letzten Jahrzehnte, die uns allen als so schrecklich normal für Vertreter dieser Klientel in unserem Land vorkommen. Aber Blandit zwinkert auch immer mal wieder ironisch über die linke Weltverbesserungsecke – macht auch süffisant deren vorhandene Naivität in der Auseinandersetzung mit dem rechten Rand deutlich. Ein großer Spaß, der uns aber leider – bei aller Ironie – auch auf seine Art die erschreckenden politischen Realitäten im Land aufzeigt.«
Textopfer, Amazon.de
Ein mutiges Gedankenexperiment
»Mauris Blandits Goodbye Germania ist weit mehr als nur eine provokante Fluchtgeschichte. Es ist ein literarischer Vorschlaghammer, der die festgefahrenen Fronten der aktuellen Debattenkultur zertrümmert.
Die Stärke des Romans liegt in der gnadenlosen Anwendung von Ironie und Sarkasmus. Blandit schafft es hervorragend, die Absurdität rassistischer Weltbilder dadurch zu entlarven, dass er sie mit der harten Realität einer existenziellen Fluchterfahrung kollidieren lässt. Der Autor nutzt das Spiel mit Klischees, sowohl auf Seiten der Rechten als auch im Milieu der gutmütigen Sozialarbeiter, um dem Leser den Spiegel vorzuhalten.
Besonders hervorzuheben ist, wie der Roman Themen wie Gendern,
Migration und die deutsche Identität verwebt, ohne dabei in platte Belehrungen zu verfallen. Stattdessen setzt die Erzählung auf den Effekt der kognitiven Dissonanz: Man ertappt sich beim Lachen über Situationen, die eigentlich tragisch sind, und genau hier entfaltet das Buch seine größte Wirkung.
Ein Muss für Leser, die Satire gerne blutig-roh und gesellschaftlich relevant konsumieren.«
Naina007, LovelyBooks
Achtung Satire!
»Ich finde das Buch genial. Wer bissige Satire und schwarzen Humor mag, wird dieses Buch lieben. Es legt den Finger direkt in die Wunde und redet nicht lange um den heißen Brei. Überspitzt, überzeichnet und provokant.
Es nimmt all die Aluhutträger und Rechtsgesinnten aufs Korn, für die es nur schwarz oder weiß gibt. Das Buch unterhält und bringt mich sehr zum lachen, aber es macht mich auch nachdenklich!
Hinter all dem Humor, steckt nämlich eine ernste Botschaft. Manches, was in diesem Buch so amüsant und absurd daher kommt, ist leider bittere Realität. Es gibt sie, die K(e)anus, mitten unter uns und wenn wir nicht aufpassen, werden es immer mehr. Es ist nämlich so herrlich bequem, die anderen für sein eigenes Scheitern verantwortlich zu machen.
Wir müssen Stirn zeigen gegen rechte Hetze, Verschwörungstheorien und Aluhutträgern und Toleranz und Miteinander fördern. Ein mutiges Buch und eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne mitdenken.«
Sarah 3484, Hugendubel.de
Wer mit Satire umgehen kann,
sollte dieses Buch lesen!
»Ich war wirklich begeistert von diesem Buch. Es ist eine Satire – also bewusst überspitzt, übertrieben und voller Ironie. Und genau das muss man beim Lesen im Kopf behalten. Wer alles wörtlich nimmt, verpasst die eigentliche Botschaft.
Die Geschichte provoziert. Sie ist stellenweise absurd. Aber genau dadurch regt sie zum Nachdenken an. Für mich geht es hier nicht um Schockeffekte, sondern darum, den eigenen Blickwinkel zu erweitern und Toleranz neu zu denken.
Ich finde, Bücher dürfen unbequem sein. Und dieses hier ist es. Aber auf eine kluge Art. Klare Empfehlung für alle, die sich auf Ironie einlassen können und auch mal zwischen den Zeilen lesen wollen.«
Debbyjacob, LovelyBooks
Großartig!
»Ein Roman, der karikiert, provoziert, überzeichnet und mit viel bissigem Humor ausgestattet dafür sorgt, dass ich es nicht weglegen konnte! Ein gekonntes Plädoyer gegen Rechts und Intoleranz, das ich sehr gerne weiterempfehle und auch sicher verschenken werde. Es lohnt sich und ich freue mich hoffentlich baldigen Nachschub von Mauris Blandit!«
Ina H., Amazon.de
Ein wichtiges Buch der Zeit
»Mich hat an diesem Buch besonders beeindruckt, wie mutig und direkt es ein sehr sensibles und gesellschaftlich wichtiges Thema aufgreift. Die satirische, teilweise überzeichnete Art zwingt einen fast automatisch dazu, eigene Sichtweisen zu hinterfragen und genauer hinzuschauen, statt in einfachen Schwarz-Weiß-Kategorien zu denken. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass hinter dem Humor eine ernste Botschaft steckt, dass Migration, Vorurteile und gesellschaftliche Spannungen nie nur Zahlen oder Schlagzeilen sind, sondern immer mit echten Menschen und Schicksalen verbunden sind. Auch wenn manche Szenen bewusst überspitzt sind, macht genau das den Reiz aus. Man lacht, schluckt aber im nächsten Moment vielleicht auch, weil man merkt, wie nah manches an der Realität ist. Für mich ist es ein Buch, das unterhält, provoziert und gleichzeitig zum Nachdenken über Toleranz, Mitgefühl und gesellschaftliches Miteinander anregt.«
Bekenner, Thalia.de
Satire vom Feinsten
»Der Autor polarisiert bewusst, schafft es aber gleichzeitig, eine klare Botschaft für Toleranz, Verständigung und Perspektivwechsel zu vermitteln.
Empfehlenswert für Fans gesellschaftskritischer Satire und politischer Literatur mit schwarzem Humor.«
Christina Fischer, Amazon.de
Aluhut am Hindukusch
»Manche Klischees werden bewusst überspitzt dargestellt, so dass man automatisch beginnt, gewisse Denkmuster oder politische Parolen zu hinterfragen.
Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir das Kapitel „Mit Mutter Teresa nach Lesbos“, das auf eine ganz eigene Weise grotesk, kreativ und gleichzeitig überraschend pointiert ist. Solche Momente zeigen, dass der Autor keine Angst davor hat, Grenzen des Absurden auszutesten. Insgesamt ist Goodbye Germania ein sehr temporeicher Reiseroman mit viel satirischem Biss.«